Wie sicher sind Ihre persönlichen Daten?

Photo by Glen Carrie on Unsplash
Photo by Glen Carrie on Unsplash

Anfang Oktober 2018 wurden bei Facebook durch eine Hackergruppe ca. 50 Millionen Benutzerdaten gestohlen. Die Hacker nutzten dabei eine Kette von Sicherheitslücken aus, die sie in der Serverlandschaft von Facebook ausfindig gemacht hatten.

 

Diese Attacke hat wieder gezeigt, dass kein System absolut sicher ist. Umso wichtiger ist es daher, selbst sorgsam mit seinen persönlichen Daten umzugehen und genau zu prüfen, welche Daten man wo speichert oder veröffentlicht.

 

Besonders sorgfältig sollte man mit Zugangsdaten sein. Ja, natürlich ist es viel einfacher, für all die verschiedenen Programme und Applikationen das gleiche, einfach zu merkende Passwort (Vorname, Geburtsdatum) zu verwenden.

Datenschutz ist mehr als Datenschutzrecht

Es kann keine gute Strategie sein, den persönlichen Datenschutz an den Gesetzgeber oder die EU auszulagern. Auch wenn uns nun mit der Datenschutzgrundverordnung schon vom Namen her ein monströses Instrument vorgesetzt wurde; sich auf die darin festgelegten Rechte zu verlassen und den technischen und organisatorischen Datenschutz zu vernachlässigen ist ignorant.

 

Leider ist es eine Tatsache: auch bei großen und renommierten Unternehmen werden laufend Benutzerdaten mit Login und Kennwort gestohlen. Sicherheitslücken werden vermutlich in absehbarer Zeit nie vollständig geschlossen werden können.

Wissen Sie, ob Ihre Daten schon einmal gestohlen wurden?

Wurden Ihre Daten schon einmal gestohlen?

 

Das können Sie überprüfen: geben Sie ihre Mail-Adresse beim Dienst:

 

https://haveibeenpwned.com

 

ein und warten Sie das Ergebnis ab.

Was tun, wenn die Daten gestohlen wurden?

Zunächst die Kennwörter bei den betroffenen Diensten ändern. Wichtig dabei ist, dass Sie sichere Kennwörter verwenden. Also keine Namen, Geburtsdaten oder Wörter.

 

Zufällige Kombinationen aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen sind ideal.

 

Ändern Sie auch die Kennwörter bei anderen Diensten, wenn sie dort die gleichen verwendet haben, wie beim gehackten Unternehmen.

 

Achten Sie darauf, dass Sie für jeden Dienst ein anderes Kennwort verwenden. Stellen Sie sich vor, dass Ihre Daten bei einem Dienst gestohlen werden. Wenn nun alle Kennwörter gleich sind, kann der Angreifer mit Ihren Daten bei mehreren Anbietern einloggen und Schaden anrichten. Das geht von unangenehmen Postings bis zur Abbuchung von der Kreditkarte durch Einkäufe im Internet.

 

Wenn die Kennwörter dann gesichert sind, sollte man sehen, ob es schon Schaden angerichtet wurde und systematisch alle eigenen Sicherheitsmaßnahmen hochfahren.

Unsere Empfehlung

Sollten Sie unsicher sein, ob Ihre Maßnahmen ausreichen, empfehlen wir Ihnen einen professionellen Checkup durch die Computerschule Klosterneuburg.

 

Von der Überprüfung einzelner PCs bis zum IT-Assessment werden Sie dort professionell beraten und unterstützt.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0